Vita

Die aus Estland stammende Pianistin Eva Laas bekam ihren ersten Klavierunterricht mit 6 Jahren. Ihre erste Preise gewann sie im Alter von 15 Jahren. 2007 nahm sie am Chopin Klavierwettbewerb für junge Pianisten in Sankt-Petersburg teil, wo sie einen Sonderpreis für die besondere „polnische Klangfarbe“ errang. Im gleichen Jahr gab sie als Preisträgerin ihr Konzertdebüt am Geburtsort von Frédéric Chopin, in Żelazowa Wola, Polen.

An der Estnischen Musik- und Theaterakademie studierte sie bei Dozentin Ada Kuuseoks und Professor Ivari Ilja das Hauptfach „Klavierinterpretation“.

Bei einem Austauschstudium im Rahmen des Erasmusprogramms an der renommierten Universität Mozarteum in Salzburg erhielt sie weitere, wertvolle,  musikalische Impulse von Professor Rolf Plagge.

Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Bachelorstudiums im Jahr 2012 begann sie ihr Masterstudium „Performance Klassik Klavier“ in der Schweiz an der Musikhochschule Luzern, wo sie sich bei Professor Florian Hölscher musikalisch weiterbildete. Anschließend folgte ein weiteres Masterstudium in „Instrumentalpädagogik Klavier“, womit sie auch ihre musikpädagogischen Fähigkeiten erweitern konnte.

Sie besuchte außerdem Meisterkurse unter anderem bei den renommierten Pianisten Konstantin Lifschitz, Andrzej Jasinski, Konrad Richter,Nina Nossina, Ewa Bukojemska, Fali Pavri, Edward Rushton, Alexander Sandler, Noriko Ogawa (Pianale), Friedemann Rieger (Pianale), Yong Hi Moon (Pianale), Markus Schirmer (Pianale) und Uta Weyand (Pianale).
Eva Laas erhielt aufgrund ihrer besonderen Begabung zahlreiche Stipendien von unterschiedlichen Institutionen. So wurde sie Stipendiatin der Estnischen Kulturkapital, Stipendiatin der Zonta Club Stiftung in Österreich und Erasmus-Stipendiatin. Außerdem erlangte sie hochschulintern das Hella Siegrist-Stipendium „Excellence Piano“, welches sich ausschließlich an besonders begabte Pianisten richtet. Neben dem Klavierspiel bildet auch die Korrepetition für Gesang und für das Musiktheater einen besonderen Schwerpunkt in ihrem künstlerischen Schaffen.

Im kleinen Studienkreis engagierte sich Eva Laas als Regisseurin.
Sie inszenierte selbst kreierte Theaterstücke. Zudem inszenierte Eva Laas die Kammeroper "Sieben Briefe zur Begegnung" von Vsevolod Pozdeyev, die im Sommer 2014 im Luzerner Theater auf der grossen Bühne aufgeführt wurde.

Eva Laas steht international sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin regelmäßig auf der Bühne. 

Eva Laas ist verheiratet mit dem estnischen Komponisten Vsevolod Pozdeyev und das Repertoire der Pianistin besteht im größten Teil aus seinen Klavierwerken und Kammermusik.